Review

11. Jun, 2018

Biel 2018

Als erster Saisonhöhepunkt und Fernziel vom Wintertraining 2017/2018 stand der Bieler Nachtultra über 56km auf meiner Liste.

Die Vorbereitung verlief super und der Testlauf am Winti Halbmarathon verlief äusserst zufrieden stellend.

So ging ich mit einem sehr guten Gefühl nach Biel, was aber auch die Erwartungshaltung an mich selber steigerte. Die letzten Stunden vor dem Start schlief ich nochmals einwenig und ass meine Gefühl 100.Portion Pasta in dieser Woche. Die Nerven spielten verrückt und die Sinnesfrage was ich da eigentlich mache stellte ich mir mehrmals.

Um 22uhr00 ertönte dann endlich der ersehnte Startschuss und ich trappte langsam los. Die ersten 3km liefen super bis sich mein nervöser Magen bemerkbar machte. Nach kurzem überlegen das Toitoi aufgesucht. 

So, nun dachte ich es kann los gehen. Immer wieder repertierte ich mir im Kopf Piano,Körpergefühl,Tempo...... 

Die erste kleinere Steigung lief erstaunlich super und stärkte meine Mentale Einstellung das alles stimmt. Bei km 15 machte sich erneut mein Magen bemerkbar und ich suchte Toitoi Nummer 2 auf. Ich schwor mir nun konzentriert weiter zu laufen und nur positiv zu denken. 

Meine Rennstrategie wahr ohnehin nicht 56km am Stück zu laufen sondern 3 Etappen daraus zu machen. So kam ich meinem ersten Etappenziel in Aarberg bei km17 schnell mal nahe und durchlief die schöne Holzbrücke konzentriert und voll Motiviert. Was nun folgte wahr das längste Etappenstück von 21km bis Ramsen. Kurz nach Aarberg hatte ich einen super Flow der mich förmlich schweben liess und ich einen Läufer nach dem anderen überholte. Immer wieder lief in meinem Kopf Piano,Körpergefühl,Tempo.... ab. Nach Oberramsen traff ich einen Velobegleiter den ich aus früherer Zeit kannte und er mich informierte das ich in meiner Kategorie knapp in Führung liege. 

Von da an wahr es geschehen, mein Körper setzte Energie frei und jede kleine Rampe wurde gedrückt. So verlief die letzte Etappe wie im Fluge und das Ziel in Kirchberg kam immer näher. Die letzte Brücke, die letzte Kurve, da wahr sie, die Ziellinie. Mega Happy überquerte ich die Ziellinie mit einem Big Smiley im Gesicht. Nach kurzer verschnaufpause informierte ich mich nach meinem Rang. Datasport bestätigte mir meinen Kategoriensieg sowie Overall den 12.Platz von 86 Finishern.

Nach einer Dusche und dem Rücktransport nach Biel studierte ich meine Zeit genauer und stellte fest dass ich die ersten 28km in 2h37min45sek gelaufen bin und die zweiten 28km in 2h37min50sek. Vor 9 Monaten hätte ich noch jeden ausgelacht hätte er mir gesagt dass ich so Konstant laufen kann. 

Jetzt geniese ich die Recovery Woche und schaue gespannt voraus auf meine nächsten Ziele 2018.

21. Mär, 2018

Es hätte der erste wirkliche Leistungstest werden sollen.
Auch paar Tage danach bin ich überhaupt nicht zufrieden mit meiner Perfomance. Ich fühle mich zur Zeit so gut wie noch nie und hatte mir soviel vorgenommen. Leider streikte mein Magen schon sehr früh im Wettkampf. Weder feste noch Flüssige Nahrungsaufnahme wahr nicht möglich. Magenkrämpfe plagten mich schon bereits ab dem 7. Kilometer. So kam es dass ich bei der Verpflegungsstelle 20km die Abkürzung nahm und nicht die Grosse Schleife sondern nur die kleine Schleife ins Ziel nahm. Am Schluss kann dieser Lauf als Training abgestempelt werden und es gilt nun nach vorne zu schauen.

Never Give Up. DNF is not an Option

14. Jan, 2018

Das Los hat entschieden. Meine Vorbereitung bekommt somit langsam Hände und Füsse. Ende August darf ich wieder nach Chamonix zum OCC 53km und 3500hm warten auf mich. Bis dahin folgt noch das eint oder andere Trail und Strassenläufchen das mich optimal auf diesen einen Tag vorbereitet.

1. Jan, 2018

2017, wo soll ich beginnen ๐Ÿค”. Grosse Ziele๐Ÿ tiefer Fall? Im Januar die Lungenentzündung, im Februar aufgestanden die Krone ๐Ÿ‘‘ gerichtet und weiter trainiert๐Ÿƒ‍โ™‚๏ธ. März Trail Petit Ballon๐ŸŽˆ, es wird 3 Tage zuvor eine Gürtelrose aufgrund psychischem Stress entdeckt. Mein Wunsch den TPB zu laufen wird vom Arzt durchgewunken. Der Lauf in einer super Zeit gefinisht. Im April weiter gut trainiert und festgestellt das mir mindestens 1 Punkt für Chamonix 2018 ๐Ÿ—ปfehlt. Kurzerhand den Trail Mont Terrible im Trainingsplan eingebaut. Super Lauf, jedem zu empfehlen. Mai, der nächste Tiefpunkt. Schmerzen in den Adduktoren. Die Ärzte ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ wissen nicht so recht. Anfangs Juni sind sie sich dann sicher, Adduktorenentzündung und schonen. Nichts geht wie gewünscht. Bis mitte August fällt alles wort wörtlich ins Wasser๐ŸŒŠ. Danach steh ich wieder auf richte meine Krone ๐Ÿ‘‘und trainier wieder. Stopp zuviel, wieder zwickts. Voller Stopp, kein Lauftraining๐Ÿƒ‍โ™‚๏ธ, kein Velotraining๐Ÿšด‍โ™‚๏ธ kein Schwimmen๐ŸŠ‍โ™€๏ธ. Mitte Oktober starte ich wieder. Ganz langsam ganz vorsichtig. Keine Wettkämpfe mehr im 2017, dafür sugsessive mehr Trainingskilometer. November, es läuft. Die Laufeinheiten๐Ÿƒ‍โ™‚๏ธ werden immer länger. Dezember, ich schaue auf den Jahres Kilometerstand und denke Shit da liegt noch was drin. Mitte Dezember stoppt mich eine Nebenhöhlenentzündung. 7Tage läuft nichts. Danach wieder Piano. Heute 31.12.2017 sagt mein Monatskilometerstand 222.2km und meine Jahreskilometer vom 2013 hab ich auch grad noch gepackt ๐ŸŽ’. Wow, so schlecht wahr mein 2017 gar nicht. Vielen Dank all denen die mich im 2017 auf irgend einer weise Unterstützt habt. Danke ALPINA SPORT,JOMA,GARMIN,SPONSER SPORT FOOD,COMPRESSPORT,ASICS,MEGAJOULE und INROAG mit all den lieben Menschen die sich dahinter verstecken. Vielen Dank Raffaele Schiralli für deinen Support und die immer wieder lustigen Rennvelokilometer ๐Ÿ˜Ž
Rutsched gut meine Freunde. Wir sehen uns. Und denkt daran, immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt. Lg schwankomat.ch

31. Aug, 2017

Das Laufjahr begann mit einer Lungenentzündung und einem darausfolgenden Trainingsrückstand. Im Eifer der Übermotivation rächte sich das ganze im Laufe des Monats April. Eine Sehnenansatzentzündung in den Aduktoren setzten mich bis ende Juli im grossen und ganzen ausser Gefecht und somit auch all meine geplanten Wettkämpfe.
Heute geht der erste richtige Trainingsmonat zu Ende und mit dem Fitnesstand bin ich sehr zufrieden. Der Weg und die Richtung stimmen, was es jetzt braucht ist Geduld für einen Goldigen Herbst.